Katzen-Info



 

Bitte beachten Sie auch die Empfehlungen in unserer Bücherkiste!

 



 

Weil Intuition zugleich Verständnis und Empfindung ist,
durchdringt sie die Wirklichkeit mit einem Blick.
Omraam Mikhael Aivanhov

 



 

Katzenpopulation in Deutschland

 

 

Sie nimmt in vielen Gegenden von Deutschland immer größere Ausmaße an. Verwilderte Hauskatzen bevölkern vor allem die städtischen Randgebiete und die ländlichen Gegenden. Dort vermehren sie sich ungehemmt, doch der Großteil der unzähligen Jungkatzen stirbt jedes Jahr elendig. Sie verhungern oder fallen Krankheiten zum Opfer (Inzucht).

Das Katzenelend in Deutschland ist unglaublich groß.
Weitere Hintergrundinformationen finden Sie beim Deutschen Tierschutzbund e.V. und bei PETA.

 

Bild: PETA

 



 

Das geheime Leben der Katzen – im SWR

 

 

Freunde von Samtpfoten finden die spannende Dokumentation „Das geheime Leben der Katzen“ von Claus Wischmann in der Mediathek des SWR, oder mit nur einem Klick hier.

 



 

Abwechslung für Stubentiger – oder Upcycling mal anders

 

Bereichern Sie das Leben Ihres Stubentigers und lernen Sie ihn von einer ganz anderen Seite kennen – mit tierfreundlichen und abwechslungsreichen Spielideen. Dazu können Sie u.a. Alltagsgenstände zweckentfremden. Besser noch: Wegwerfartikel bekommen durch Upcycling eine ganz neue Aufgabe.
Wie das genau geht, worauf Sie unbedingt achten sollten und weitere kreative Beschäftigungsvorschläge, sowie nützliche Informationen, dass alles verbirgt sich hinter www.spass-mit-hund.de. Lassen Sie sich von dem Namen der Homepage nicht irritieren, die Seite ist ein Füllhorn der für alle Tierfreunde! Und mit etwas Einfallsreichtum kann man die Anregungen ganz leicht für Samtpfoten modifizieren.

 

Viel Spaß dabei!

 



 

Infrarot-Bewegungsmelder

Eine mögliche Alternative zur Katzenklappe

 

 

Der Einbau einer Katzenklappe ist nicht immer möglich und einige Katzen machen sich einfach nicht bemerkbar, wenn sie nach einer Entdeckungstour wieder ins Haus möchten. In diesen Fällen kann ein Infrarot-Bewegungsmelder, z.B. der drahtlose „1byone“, gute Dienste leisten. Die Bewegungen der Samtpfote werden von dem Gerät erfasst, an den Empfänger im Haus gesendet und in ein akustisches Signal umgewandelt. Somit „klingelt“ die Katze quasi an der Tür um hineingelassen zu werden.
Zu bedenken ist, dass bei Abwesenheit der Besitzer dem Freigänger der Zugang zu einem wetterfesten Unterschlupf trotzdem zur Verfügung stehen sollte.

 



 

GPS-Sender für Katzen

 

 

Immer wieder passiert es, ein geliebter Vierbeiner läuft weg und findet nicht zurück. Gerade Angstkatzen lassen sich nicht eben mal sicherstellen. Aber auch Tiere die dringend Medikamente benötigen, usw. müssen schnell gefunden werden.
Umso wichtiger ist also eine Ortung in Echtzeit, um dann individuell passende Maßnahmen zu ergreifen!
Eine gute Möglichkeit ist ein GPS-Sender, z.B. von Tractive.

 



 

Kennzeichnen und registrieren Sie Ihre Katze!

 

 

Die Chance, dass Ihre geliebte Samtpfote schnellstmöglich wieder zu Ihnen zurückgeführt werden kann, steigt deutlich mit einer Kennzeichnung (Transponder/Mikrochip) in Kombination mit einer Registrierung bei einem der unten angegebenen Haustierregister:

www.findefix.com

www.tasso.net

Die Registrierung ist jeweils kostenlos und online möglich. Mit nur wenigen „Klicks“ können Sie Ihrem Stubentiger viel Stress ersparen.
Danke!

 

Übrigens
Mit einer neuen Generation Transponder/Mikrochip kann der Tierarzt gleichzeitig mit der Nummernerfassung die Körpertemperatur des Tieres kontrollieren – das klassische Fiebermessen entfällt.

 



 

Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.

Tierheime oft überlastet

 

 

In den kommenden Wochen ist in den Tierheimen wieder mit einer vermehrten Aufnahme von Katzenkindern, den „Maikätzchen“, zu rechnen. Ursache der alljährlichen Katzenschwemme sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und frei lebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert daher mit seiner Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und zur Identifizierung ebenfalls kennzeichnen und registrieren zu lassen. Gleichzeitig nimmt der Verband aber auch die Politik in die Pflicht.

„Verantwortungsvolle Katzenbesitzer lassen ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren, damit die Population der Straßenkatzen nicht noch weiter ansteigt“, sagt Moira Gerlach, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Damit die Anzahl der Straßenkatzen nachhaltig und tierschutzgerecht verringert werden kann, fordert der Verband auch die Einführung einer flächendeckenden, möglichst bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten. „Viele Städte und Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran und haben schon entsprechende Verordnungen erlassen“, so Schröder. Die Tierschützer sehen Bund, Land und Kommune zudem in der Pflicht, Tierschutzvereine finanziell bei Kastrationsaktionen zu unterstützen.

Hintergrund
Geschätzte zwei Millionen frei lebende Katzen gibt es bundesweit. Sie stammen ursprünglich von unkastrierten Freigängerkatzen aus Privathaushalten oder ausgesetzten Tieren ab. Als domestizierte Haustiere sind diese Katzen auf menschliche Zuwendung angewiesen. Viele der Straßentiere leiden unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung. Die einzige nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen und das Leid langfristig zu minimieren, ist die Kastration – ein Routineeingriff. Tierschutzvereine fangen die Straßenkatzen dazu ein, lassen sie nach einer Erholungszeit in ihrem Revier wieder frei und betreuen die Populationen weiterhin an Futterstellen. Die Tiere werden zudem gekennzeichnet und registriert.

Quelle: Pressemeldung vom 30.04.2018 und Bild – Deutscher Tierschutzbund e.V.

 


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