`Nutz`Tier-Info



 

Bitte beachten Sie auch die Empfehlungen in unserer Bücherkiste!

 



 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.
Albert Einstein

 



 

Lesenswertes & mehr über Kuh, Pferd, Esel, Schaf, Schwein, Huhn,…

 

 

Millionenfach verbrauchen wir sie und doch haben sie kaum eine Lobby. Kuh, Pferd, Esel, Schaf, Schwein, Kaninchen und Huhn (usw.) nutzen wir – ganz selbstverständlich.
Wer Inspirationen zum Umdenken und bewusstem Leben sucht, der findet sie hier!

 



 

Legal? Egal!

 

 

Bewiesen ist, dass Tiere Schmerzen auf die gleiche Art und Weise empfinden wie wir – auch Kühe. Doch wie mit ihnen hierzulande umgegangen wird, wenn sie eigentlich laut Gesetz eingeschläfert werden müssten, weil sie krank und nicht transportfähig sind, dass zeigt der Beitrag „Das Geschäft mit kranken Kühen“ (ARD / PlusMinus). Landwirte, Transporteure und Schlachthöfe machen sich gleichermaßen strafbar.
Wieder einmal wird deutlich wie wichtig es ist, dass Tierschützer ermitteln! Denn Tierwohl, Verbraucherschutz und Gesetze scheinen niemanden zu interessieren…

 



 

Schafe werden für Wolle gequält

 

 

Was kaum einer weiß, für Wolle müssen Schafe extrem leiden. Mulesing, das betäubungslos Verstümmeln von Schafen, gehört in der Wollindustrie zum Alltag, weltweit – und die Wolle gelangt auch nach Deutschland. Wer diese Quälerei nicht unterstützen möchte und mehr Informationen sucht, der findet sie bei PETA gleich hier.

 



 

Gefälschte Eier – Wie uns die Industrie austrickst

 

 

Die gleichnamige Dokumentation von „betrifft:“ des SWR finden Sie direkt auf www.ardmediathek.de

Ebenfalls interessant ist der Beitrag von REPORT MAINZ (ARD) „Falsch deklarierte Wachteleier in deutschen Supermärkten?

 



 

Millionen Schweine sterben für den Müll

 

 

Hier geht es zur gleichnamigen Reportage von REPORT MAINZ ∙ Das Erste.

 



 

Quälerei in der Massentierhaltung wird kaum geahndet

 

 

Hier geht es zur gleichnamigen Reportage von REPORT MAINZ ∙ Das Erste.

 



 

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

 

 

Zur gleichnamigen 45Minuten-Reportage des NDR gelangen Sie hier entlang.

 



 

Der Irrsinn mit der Gülle

 

 

Die gleichnamige Dokumentation von „planet e“ finden Sie direkt auf www.zdf.de

 



 

EndPigPain

Beendet das Leiden der Schweine

 

 

Mit der europaweiten Kampagne #EndPigPain möchte der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit verschiedenen europäischen Tierschutzorganisationen und der Dachorganisation Eurogroup for Animals auf das tägliche Leiden von Schweinen in der Landwirtschaft aufmerksam machen.

Mehr zur Kampagne auf www.tierschutzbund.de

Bild: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 



 

Geheimsache Tiertransporte

Wenn Gesetze nicht schützen

 

 

Hier geht es zur Dokumentation von „37 Grad“-Autor Manfred Karremann „Geheimsache Tiertransporte – Wenn Gesetze nicht schützen“ im ZDF.

Bild: Rinder warten tagelang an der türkisch-bulgarischen Grenze.
© Jo-Anne McArthur / We Animals with Eyes on Animals

 



 

Mach Dich eifrei!

 

 

Wer mehr über die gleichnamige Aktion von PETA (Deutschland) wissen möchte und weitere Informationen rund um Ei, Küken, Huhn und Hahn sucht, der klickt einfach auf www.peta.de

Bild: PETA

 



 

Tierschutzverstöße in Brütereien?

 

 

Die gleichnamige Dokumentation von ZDF „WISO“ vom 9. April 2018 finden Sie dirket auf www.zdf.de

 



 

Pferdeblut für die Schweinezucht

 

Doppeltes Tierleid

In Südamerika werden Wildpferde brutal eingefangen und geschlagen, um ihnen Blut abzunehmen. Hinter dieser schlimmen Prozedur steckt ein Millionengeschäft. Aus dem Blut der trächtigen Stuten wird das Hormon PMSG (Pregnant Mare’s Serum Gonadotropin) gewonnen. Das Hormon kommt in Europa in der Tierhaltung zum Einsatz – hierzulande überwiegend bei Zuchtsauen, aber beispielsweise auch bei Rindern und Schafen in der Biotechnologie. Es wird zur Arbeitserleichterung eingesetzt, damit Sauen zur gleichen Zeit ihre Ferkel bekommen. Doch durch den Einsatz von PMSG kann auch die Ferkelzahl pro Wurf gesteigert werden, was zu überzähligen Ferkeln führt, die verenden oder getötet werden.

 

 

> Bild: Abgemagert und erschöpft: Bis zu zehn Liter Blut wird den Pferden ein- bis zweimal pro Woche abgenommen. © Animal Welfare Foundation

 

Blutfarmen

Die Zustände auf den Blutfarmen in Argentinien und Uruguay sind barbarisch. Mit Schlägen und Tritten werden Wildpferde gefügig gemacht und zur Blutabnahme in enge Boxen oder Pferche geprügelt. Bis zu zehn Liter Blut – etwa ein Viertel des Blutes eines Pferdes – entnehmen die Farmer den trächtigen Stuten ein- bis zweimal pro Woche, elf Wochen lang. Die körperliche Belastung ist extrem. Viele der Pferde sind abgemagert und vegetieren durch die Schläge und den Blutmangel erbärmlich vor sich hin. Etwa 30 Prozent sterben jedes Jahr – entweder völlig sich selbst überlassen oder aber sie werden geschlachtet, weil sie nicht mehr trächtig werden. Blutfarmen gehören zu den Top-Lieferanten der Pferdeschlachthöfe.

Die Fohlen werden, wenn sie nicht eh schon im Mutterleib versterben, als unerwünschtes Nebenprodukt abgetrieben. Hierfür ritzen die Farmer die Fruchtblase der Stuten mit der Hand an. Das ist extrem schmerzhaft für die Tiere. Im Anschluss sollen die Tiere schnellstmöglich wieder trächtig werden, da nur in den ersten Monaten der Trächtigkeit der PMSG-Spiegel im Blut besonders hoch ist. Ein brutaler Kreislauf der Tierquälerei, den unsere Partnerorganisation Animal Welfare Foundation aufgedeckt und dokumentiert hat.

Bisher gibt es für die Blutfarmen keine Vorschriften und kaum Kontrollen. Erst nach der heftigen Kritik aus Europa prüfen die Regierungen in Uruguay und Argentinien die Tierschutzverstöße. Laut Medienberichten will die argentinische Behörde rechtlich verbindliche Regeln zum Schutz der Pferde entwickeln und die Blutfarmen mehrmals pro Jahr unangekündigt kontrollieren.

Die Regierung von Uruguay berichtet, sie habe die Verantwortlichen bereits vorgeladen, um entsprechende Tierschutzverstöße zu erfassen und Korrekturmaßnahmen zu beschließen. Außerdem will sie die Blutfarmen zukünftig registrieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Regierungen ihre Versprechen auch wirklich in die Tat umsetzen.

 

 

> Bild: 30 Prozent der Stuten überleben die brutale Tortur nicht. © Animal Welfare Foundation

 

Schweinezucht

Auch die Verantwortlichen in Europa müssen ihren Teil dazu beitragen. Denn das Tierleid geht in deutschen Ställen weiter. Laut Bundesregierung wurden pro Jahr 1,3 Millionen Einzeldosen PMSG in Deutschland eingesetzt, was für die Behandlung von mehr als der Hälfte der gehaltenen Zuchtsauen ausreicht. Durch den Einsatz des Hormons kann der gesamte Zyklus von Sauen einer Gruppe bis hin zur Geburt der Ferkel synchronisiert werden. Das bedeutet, dass die Sauen zur gleichen Zeit in Rausche kommen (die Zeit, in der Schweine trächtig werden können) und nach erfolgreicher Besamung und Trächtigkeit zur gleichen Zeit ihre Ferkel bekommen.

Allerdings kann auch die Ferkelzahl pro Wurf, die zuchtbedingt schon sehr hoch ist, noch mehr gesteigert werden. Dadurch werden mehr Ferkel gezeugt, als die Muttertiere Zitzen haben – somit mehr Ferkel als die Sauen ernähren können. Außerdem werden mehr lebensschwache oder bereits tote Ferkel geboren. Die „überlebensfähigsten“ Ferkel werden gesäugt, die schwachen oder „überschüssigen“ verenden oder werden getötet – im schlimmsten Falle nicht tierschutzgerecht, weil eine aufwändige Versorgung der Ferkel für die Betriebe nicht wirtschaftlich ist. Der Profit steht auch hier vor dem Tierschutz.

 

 

> Bild: Durch den Einsatz des Hormons PMSG werden mehr Ferkel gezeugt, als die Muttersau ernähren kann. Überzählige Tiere verenden oder werden getötet. © Holger Over

 

Wir fordern

Medienberichten zufolge hält das Landwirtschaftsministerium einen Importstopp des Blutserums für unmöglich, solange die Präparate hier nach den rechtlichen Vorschriften angewendet werden. Mit dem Wissen darum, auf welch grausame Weise dieses Medikament hergestellt wird, darf sich die Bundesregierung ihrer Verantwortung aus unserer Sicht nicht entziehen. Wir fordern, dass sie ein Einfuhr- und Anwendungsverbot prüft und sich dafür auch auf europäischer Ebene einsetzt. Auch deutsche Pharmaunternehmen sollten sicherstellen, dass sie ihre Produkte nach hier geltenden Tierschutzregeln produzieren.

Grundsätzlich ist der Einsatz von PMSG in der Sauenhaltung nicht länger vertretbar und akzeptabel, weil es synthetisch hergestellte Alternativen zu dem Hormon mit vergleichbarer Wirkung gibt, die den Einsatz von PMSG aus den Blutfarmen ersetzen können.

 

Reportage „Das Blutgeschäft“ von Animal Welfare Foundation und Tierschutzbund Zürich

 

Berichte der Tierschutzorganisationen Animal Welfare Foundation und Tierschutzbund Zürich, ebenfalls wie der Deutsche Tierschutzbund Mitglieder der Eurogroup for Animals, zeigen, dass in Uruguay und Argentinien zehntausende Stuten systematisch für das Blutgeschäft gequält werden. Hier geht es zum Video (auf youtube)!

Quelle: Text und Bilder – Deutscher Tierschutzbund e.V.

 



 

Schweinerei im Schlachthof

 

 

Das Geschäft mit dem Tod – gleichnamiger Film von Tanja v. Ungern-Sternberg aus der Sendereihe „ZDFzoom“ auf www.zdf.de

Bild: Sau im Kastenstand.
© Jo-Anne McArthur / We Animals

 



 

StopTheTrucks

 

 

Gemeinsam mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, kämpft der Deutsche Tierschutzbund mit der Kampagne „#StopTheTrucks“ für ein Ende der grausamen Langstreckentransporte.

 

 

Mehr zur Kampagne auf www.tierschutzbund.de

Bild: Animals International/Deutscher Tierschutzbund e.V.

 


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