Wildtier-Info



 

Bitte beachten Sie auch die Empfehlungen in unserer Bücherkiste!

 



 

In der lebendigen Natur geschieht nichts,
was nicht in einer Verbindung mit dem Ganzen steht.
Johann Wolfgang von Goethe

 



 

Enten NICHT zu füttern zeugt von Tierliebe!

 

 

Natürlich macht es Freude, Tiere in der Natur zu beobachten. Besonders Teiche und Seen laden beim den ersten Sonnenstrahlen zum Spaziergang ein, um dann zu verweilen und die bunte Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt zu genießen. Der Schritt zum Füttern der (Wasser-)Vögel mit Brot und anderem Gebäck liegt nicht fern, scheinen sie doch ganz begierig darauf zu sein – und kommen sogar ganz dicht an den Menschen heran.
Was so herzig aussieht, bedeutet allerdings für ALLE Teich-/Seebewohner in keiner Weise etwas Gutes!


Warum?

 

 

Backwaren sind schlicht und ergreifend keine der Art entsprechende Nahrungsquelle, weder für (Wasser-)Vögel, Fische, usw. Abgesehen von den i.d.R. ungesunden Zutaten quellen Brot und Gebäck im Magen auf und machen die Tiere krank. Sie leiden – lange – und können frühzeitig sterben. Nebenbei: Verschimmelte Ware gehört in den Bio-Müll und nicht in den Magen von Tieren!
Gefährlich wird es außerdem, wenn Enten ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren, und somit Gefahr laufen durch den Straßenverkehr und ggf. Hunde verletzt, oder gar getötet zu werden.
Das empfindliche, vielerorts bereits aus den Fugen geratene, Ökosystem wird noch mehr irritiert. Dazu gehört auch die Wasserqualität, die sich durch nicht aufgenommene Futterbrocken und den Kot von (zu vielen Tieren) massiv verschlechtert. Algen nehmen durch die „Düngung“ mit Nährstoffen überhand, andere Wasserpflanzen bekommen hingegen zu wenig Sonnenlicht um zu überleben. Damit einhergehend können Wasserpflanzen und Fische sterben, da das Wasser wiederum zu wenig Sauerstoff enthält (besonders im Sommer).

 

 

Mäuse und Ratten vermehren sich prima, finden sie doch einen gedeckten Tisch vor, wenn Backwaren (u.v.m.) am Ufer liegen bleiben. Dann hört plötzlich die Tierliebe auf und entsprechend rigoros wird gegen diese Lebewesen – die der Mensch angefüttert hat (!) – vorgegangen…
Im Grunde wird mit dem Füttern von Backwaren die lebenswichtige Kette der Tier- und Pflanzenwelt am Gewässer unterbrochen. Das möchte sicherlich kein wahrer Naturfreund.

 

 

Übrigens
Es macht traurig zu sehen, was allgemein in unserer wunderschönen Natur an Papiertaschentüchern, Picknickresten, Plastik, Zigarettenkippen und weiterem Unrat herumliegt. Jeder ist angehalten anfallenden Müll zu entsorgen – nicht nur Hundebesitzer!

 



 

Bittere Wahrheit

 

 

Diese 5 Tiere werden mit Gewalt „erzogen“ – gleichnamiger Beitrag von PETA.

 



 

Verletztes Wildtier gefunden

 

 

Hinter folgendem Link zu PETA finden Sie „Die BESTEN Tipps für den Notfall“ für Nestlinge, Küken, Kaninchen und Feldhasen, Füchse, Eichhörnchen, Igel und Wildbienen!

 



 

Im Hannoveraner Zoo werden Elefantenkinder malträtiert

 

Hier geht es zur gleichnamigen Reportage von REPORT MAINZ ∙ Das Erste.

Mehr zum Thema finden Sie bei PETA.

 



 

Wildtier Igel

 

Igel sind in unseren heimischen Gärten gern gesehene Gäste. Dort durchstöbern die nachtaktiven Insektenfresser Laub und Unterholz nach der nächsten Mahlzeit. Tagsüber ruhen sie sich versteckt in dichten Hecken, Laubhaufen und Büschen auf.

Leider schrumpft aber ihr Lebensraum – wie für die meisten Wildtiere. Grünflächen und Gärten werden selten noch der Natur überlassen, so mangelt es den Igeln an Versteckmöglichkeiten und durch den Insektenschwund an  Nahrung. Um den Winter gut zu überstehen, sind Igel allerdings genau darauf angewiesen. In der milden Jahreszeit fressen sie sich ein Pölsterchen an, denn während ihres Winterschlafs – den sie je nach Witterung von November bis März halten – verlieren sie bis zu 30 Prozent ihres Körpergewichts.

 

 

Leicht untergewichtigen und jungen Igeln können Sie vor und auch kurz nach dem Winterschlaf mit igelgerechtem Futter helfen. Dazu eignet sich eine Kiste mit zwei Einschlupflöchern von etwa zehn Zentimetern Durchmesser. Bieten Sie in dieser Kiste Futter wie ungewürztes Rührei, Nassfutter für Katzen, oder angebratenes ungewürztes Hack an, jeweils vermischt mit Haferflocken oder Igeltrockenfutter.

Finden sie einen offensichtlich verletzten oder kranken Igel, wenden Sie sich bitte an Ihre nächste Tierarztpraxis oder an einen Tierschutzverein, wenn Sie Hilfe bei der Vermittlung von Igeln an geschultes Fachpersonal brauchen.

 



 

Erste Hilfe für Wildvögel

 

Es gibt eine Erste Hilfe für Wildvögel, Nesthocker, verletzte flugunfähige Vögel.

Kontakt über Internet:
www.wildvogel-rettung.de
www.wvh-bayern.de

 

Die Wildvogelhilfe für Bayern
Kontakt über Telefon: 0170-7972840

 

 

Dort werden Sie schnell beraten, wie Sie dem Wildvogel am besten helfen können.

 



 

Auf dem Berggasthaus „Ederkanzel“ ist was los!

 

Fabian Rösler hat in Mittenwald Webcams aufgestellt. Hier ein kleiner Einblick in ein Vogelhäuschen:

 

 



 

Zirkusse: Missbrauch in der Manege

 

 

Für ein Verbot ALLER Tiere in Zirkussen spricht sich Peta aus!
Hier geht es zur Homepage von www.peta.de

Bild: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 


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